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Chimaira
Geschrieben von: Sebastian
Die Chimaira oder auch Chimäre (nicht zu verwechseln mit dem wissenschaftlichen Begriff der Chimäre, Mischwesen bestehend aus genetisch verschiedenen Geweben) ist ein Fabelwesen der griechischen Mythologie. Sie soll in Lykien, im südwestlichen Teil Kleinasiens, gelebt und die Bevölkerung terrorisiert haben. Sie war der Sprössling von Echidna, der Mutter vieler weiterer Monster, und Typhon, dem tödlichsten Monster der griechischen Mythologie. Sie ist die Schwester des Kerberos und der Hydra.
Charakteristisch ist das Aussehen des Mischwesens. Ihr Körper ist der einer Löwin, trotz der Mähne die auf ein männliches Exemplar schließen lassen könnte. Der Schwanz des Ungeheuers ist der Kopf einer Schlange oder eines Drachen. Ein dritter Kopf, der einer Ziege, wächst aus der Mitte ihres Rückens. Was sie besonders gefährlich macht ist ihre Fähigkeit, Feuer zu speien.
Auf Geheiß König Iobates von Lykien machte sich Bellerophon, einer der größten Helden der griechischen Antike, auf, das Ungeheuer zu töten. Wegen eines Verbrechens wurde dieser aus seiner Heimat Korinth ins Exil verbannt, wo er durch des Königs Hand den Tod finden sollte. Um die Unbesiegbarkeit der Chimäre wissend, war es also Iobates Plan, den jungen Mann ins Verderben laufen zu lassen.
Auf dem Rücken des geflügelten Pferdes Pegasus gelang es dem Helden auch, das Ungeheuer aufzuspüren. Der Pfeilhagel, mit dem er sie eindeckte, konnte der Chimäre jedoch nichts anhaben. So kam ihm die Idee, einen Bleiklumpen an der Spitze seines Speeres zu befestigen. Diesen rammte er dem Ungetüm in den Rachen, wo sich das Blei durch die Hitze des Feueratems verflüssigte. Das Untier erstickte daran und Bellerophon kehrte siegreich zu König Iobates zurück. Die Bestie wurde also, wie so oft in den Legenden, durch ihre eigene vermeintliche Stärke ins Verderben gestürzt.
Charakteristisch ist das Aussehen des Mischwesens. Ihr Körper ist der einer Löwin, trotz der Mähne die auf ein männliches Exemplar schließen lassen könnte. Der Schwanz des Ungeheuers ist der Kopf einer Schlange oder eines Drachen. Ein dritter Kopf, der einer Ziege, wächst aus der Mitte ihres Rückens. Was sie besonders gefährlich macht ist ihre Fähigkeit, Feuer zu speien.
Auf Geheiß König Iobates von Lykien machte sich Bellerophon, einer der größten Helden der griechischen Antike, auf, das Ungeheuer zu töten. Wegen eines Verbrechens wurde dieser aus seiner Heimat Korinth ins Exil verbannt, wo er durch des Königs Hand den Tod finden sollte. Um die Unbesiegbarkeit der Chimäre wissend, war es also Iobates Plan, den jungen Mann ins Verderben laufen zu lassen.
Auf dem Rücken des geflügelten Pferdes Pegasus gelang es dem Helden auch, das Ungeheuer aufzuspüren. Der Pfeilhagel, mit dem er sie eindeckte, konnte der Chimäre jedoch nichts anhaben. So kam ihm die Idee, einen Bleiklumpen an der Spitze seines Speeres zu befestigen. Diesen rammte er dem Ungetüm in den Rachen, wo sich das Blei durch die Hitze des Feueratems verflüssigte. Das Untier erstickte daran und Bellerophon kehrte siegreich zu König Iobates zurück. Die Bestie wurde also, wie so oft in den Legenden, durch ihre eigene vermeintliche Stärke ins Verderben gestürzt.